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THE THEME OF THE MONTH (Sep/Dez 2014): »Concept for a longer-term process of dialogue between independent and institutional actors of contemporary art and the Berlin Senate« (German)


Haben und Brauchen Mitte

Foto: Stella Veciana.

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnung1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zeichnung2

 

 

 

 

 

 

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Drawings by Erik Göngrich.

 


Since 2011, the discussion and action platform Haben und Brauchen (to have and to need) questions the living and production conditions for artists and related professionals in Berlin. On May 10, 2011 Haben und Brauchen presented the Kultursenat "A Roadmap for the Development Plan of the Art City of Berlin", the art plan in short. This document pointed to the need to conduct a continuous non-partisan dialogue between the Senate, the independent scene and representatives of Berliner art institutions. Under the title "K2" a dialogue session was held on November 15, 2012, with representatives of all factions of the Berlin contemporary art scene, artists, the independent scene, public institutions and the art market in order to develop a common Leitbild (guideline) for the Arts in Berlin, and to derive fields of action for the cultural funding policy of the Senate. In what follows, the first concept draft of the art plan for a long-term dialogue process is presented, which was concieved in a collective writing process finished in June 2014.

 

»Konzept für einen längerfristigen Dialogprozess zwischen freien und institutionellen Akteuren der zeitgenössischen Kunst und dem Berliner Senat« Haben und Brauchen unter Mitarbeit von VertreterInnen des berufsverbands bildender künstler berlin e.V. (bbk berlin)

VORBEMERKUNG

Bitte wenden

Die gigantische Verteuerung und das Scheitern von Großprojekten, der Protest der Sozialmieter gegen unsoziale Mieten und zuletzt der klare Volksentscheid für eine freie „Tempelhofer Freiheit“ lassen nur einen Schluss zu: Bitte wenden, liebe Berliner Stadtpolitik. So geht es nicht weiter.

Mitte der Nullerjahre schien bereits eine Umkehr in Sicht: Mit der von der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragten und 2007 veröffentlichten Studie „Urban Pioneers — Stadtentwicklung durch Zwischennutzung“ wurden zumindest nachträglich die Leistungen der ZwischennutzerInnen anerkannt, diese jedoch als billiges Stadtentwicklungs-Tool für Problembezirke missverstanden. Inzwischen drängen zivilgesellschaftliche Initiativen ins Berliner Abgeordnetenhaus, um sich Gehör zu verschaffen, Diskussionen zu führen, Fachwissen zu übermitteln und die Beteiligung an Entscheidungsprozessen einzufordern: Kotti & Co und sozialmieter.de organisierten im November 2012 die senatsübergreifende Konferenz „Nichts läuft hier richtig“ zum Thema
des sozialen Wohnungsbaus und die Initiative Stadt Neudenken veranstaltet seit Ende 2012 den „Runden Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik“.

Es gibt kein Zurück zum Top-Down-Masterplan. Das Recht aller auf Stadt muss aufgesucht, gefördert und gestaltet werden. Hierfür braucht es Mittel, Orte, Energien, politischen Willen und eine neue Sprachkultur, die die Vielheit der städtischen Akteure anerkennt. Die gemischte, gerechte und vor der kompletten ökonomischen Verwertung geschützte Stadt ist kein bauliches, sondern ein sozial-politisches Projekt.

Bitte wenden. Sonst: Gegen die Wand!


Kunst kommt von Kunst machen


Die Arbeits- und Lebensbedingungen der KünstlerInnen sind mit der stadtpolitischen Entwicklung eng verknüpft. Bis vor wenigen Jahren ermöglichte die besondere historische Situation Berlins, die informellen Freiräume und vergleichsweise billigen Mieten der Stadt eine heterogene, oft selbstorganisierte Kunstpraxis. Dass sich diese Situation dramatisch verändert hat, ist hinlänglich bekannt. Alle politischen Parteien bekennen sich im Grundsatz zur Bedeutung der „freien Szene“ für die Stadt und gestehen die prekären Verhältnisse ein, in denen KulturproduzentInnen leben. Die Senatskanzlei — Kulturelle Angelegenheiten hat zumindest die Arbeit der Projekträume und -initiativen durch die Einführung einer neuen Förderung anerkannt. Jedoch fehlt bisher der Schritt von Absichtserklärungen und Einzelmaßnahmen hin zu einer
grundlegenden kulturpolitischen Neuorientierung im Bereich Bildende Kunst unter Beteiligung der verschiedenen freien wie institutionellen Akteure — die letztjährige, von der Koalition der Freien Szene angestossene Debatte um die City Tax hat dies erneut offensichtlich gemacht.

Die existierende Auffassung, wie Kunst zu fördern sei, steht im scharfem Gegensatz zur Alltagsrealität des Großteils vor allem der bildenden KünstlerInnen. Es gilt ein Bewusstsein darüber herzustellen, was die künstlerischen Produktionsformen, die sich in Berlin über die letzten Jahrzehnte entfaltet haben, auszeichnet und wie diese erhalten
und weiterentwickelt werden können. Der berufsverband bildender künstler berlin kämpft seit langem für die Verbesserung der Produktionsbedingungen der KünstlerInnen auf Grundlage einer Stärkung der „Förderung des Kunstschaffens“. Diese ist ebenso wichtig wie die Förderung der Präsentation von Kunst. Die aktuellen Forderungen des bbk betreffen unter anderem eine neue Künstlerförderung durch Zeitstipendien, Ausstellungshonorare und den Ausbau der Atelierförderung.

Die kulturpolitische Auseinandersetzung muss an die aktuellen Debatten um Stadtentwicklung, Liegenschafts- und Mietenpolitik angebunden und im Hinblick auf die Begriffe und Realitäten von Arbeit, Produktivität und Gemeinwesen geführt werden. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, die konkreten Arbeitssituationen von KünstlerInnen vor dem Hintergrund der Themen unbezahlte Arbeit, unsichtbare Arbeit, prekäre Arbeit und Existenzsicherung zu analysieren und zu verdeutlichen. Des Weiteren ist eine Diskussion und Klärung unterschiedlicher Kunstbegriffe und damit verbundener Kunstpraxen unumgänglich und in Bezug auf die künstlerische Ausbildung und Forschung, die bestehenden öffentlichen Förderstrukturen sowie die Vereinnahmungsstrategien des Kunstmarkts, der Kreativwirtschaft und des Stadtmarketings zu untersuchen.

 

DER DIALOGPROZESS

Bereits 2011 forderte Haben und Brauchen einen Dialog mit dem Senat. Mit der Bildung des Jour Fixes Bildende Kunst auf Anraten des Rats für die Künste im November 2013 und der Beauftragung von Haben und Brauchen und bbk, ein Dialogkonzept für 2014/15 zu entwickeln, hat die Senatskanzlei — Kulturelle Angelegenheiten einen solchen Weg
des Dialogs nun zumindest eingeschlagen.

Dieser Weg muss ein langfristig, überparteilich und legislaturübergreifend angelegter Prozess sein, der die kurzfristige Anpassung existierender Fördermodelle in der bildenden Kunst, z.B. im Sinne der Vorschläge und Forderungen des bbk, nicht ausbremst, sondern ergänzt und weiterentwickelt. Angesichts der komplexen Probleme wollen wir keine Löcher stopfen, sondern strukturelle Veränderungen und Lösungen erarbeiten und umsetzen.

Der Dialogprozess ist eine Auseinandersetzung, an der — abgestimmt auf die jeweiligen Themen, Fragestellungen und Handlungsfelder — neben den freien und institutionellen Kunstakteuren und dem Kultursenat auch andere stadt- und kulturpolitisch aktive Gruppen und Plattformen, andere Senatsverwaltungen und Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses sowie die politischen Stiftungen der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien teilnehmen müssen. Gerade in der Einbindung der politischen Stiftungen, z.B. als Kooperationspartner einzelner Veranstaltungen und Workshops, sehen wir eine Bedingung für die notwendige Erweiterung des Diskurses und die Unterstützung des von uns geforderten parteiübergreifenden Dialogs. Im Rahmen des Mitte Februar 2014 von Haben und Brauchen und bbk organisierten, internen Klausurwochenendes nahmen die Arbeitsgruppen Arbeit, Stadt/Raum und Kunstbegriff ihre Tätigkeit auf und entwickelten über die letzten Monate — auch unter Beteiligung von Akteuren anderer Initiativen — drei Bausteine für einen Dialogprozess:

Anhang #1:
AG Arbeit: „Persona“

Anhang #2:
AG Stadt/Raum: „Stadttheorie verhandeln — Stadtpolitik und Stadtökonomie verhandeln — Stadtveränderungen verhandeln“

Anhang #3:
AG Kunstbegriff: „Reflektorium“


FORMATE UND ZEITPLAN: DER KARREN

Für 2014/15 schlagen wir einen Prozess der inhaltlichen Vertiefung der Themenfelder und die Vorbereitung eines lösungsorientierten Dialogverfahrens (Charrette) in 2015/16 vor. Diese erste Phase — Arbeitstitel: Study House Intern — setzt sich aus drei unterschiedlichen Format-Ebenen zusammen:

Ebene 1:
Interne Treffen und Wissensbildung innerhalb der Arbeitsgruppen und im Austausch mit hinzugeladenen ExpertInnen: Kartierungen, Recherchen, Lesegruppen, Gespräche, Workshops, etc.

Ebene 2:
Semi-öffentliche Workshops, Runde Tische, Gespräche, Vernetzungstreffen, etc. unter Mitwirkung diverser Akteure und ExpertInnen sowie Politik und Verwaltung

Ebene 3:
Öffentliche Diskussions- und Vortragsveranstaltungen, Präsentationen, Performances, etc.

Als Format der zweiten Phase in 2015/2016 — Arbeitstitel: Study House Extern — schlagen wir das so genannte Charrette-Verfahren [1]. vor, das in Berlin kürzlich im Kontext der geplanten Neugestaltung der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald angewandt wurde und sich dort bewährt hat. Das Besondere an diesem explizit lösungsorientierten Verfahren ist, dass es aus drei Teilen besteht, die Schritt für Schritt nacheinander durchgeführt werden:

A) Problemanalyse (Mini-Charrette), die eine detaillierte Erarbeitung der Themen, Fragestellungen und Handlungsfelder in Form von vorbereitenden Veranstaltungen, Diskussionen und Runder Tische, etc. umfasst. Die Mini-Charrettes können sich mit den semi-öffentlichen Formaten des Study House Intern überschneiden.

B) Werkstatt (Kern-Charrette), die den Hauptteil des interdisziplinären Dialogs repräsentiert und in einem eng begrenzten, intensiven Zeitraum durchgeführt wird.

C) Aufbereitungsphase (Abschluss-Charrette), die in der Werkstatt erarbeitete Ideen und Ergebnisse in die Umsetzung überführt. Die Teilnahme diverser Akteure des Kunstfeldes und anderer Bereiche der Stadtgesellschaft sowie von VertreterInnen des Senats am Charrette-Verfahren ist eine Bedingung für dessen erfolgreiche Durchführung.

Die Vorteile, die Charrette als Modell für den hier konzipierten Dialogprozess anzuwenden, liegen in den Prinzipien des Verfahrens: Es sieht einen konzentrierten, zeitlich begrenzten Arbeitsprozess vor, es beinhaltet interdisziplinäre und kooperative Teamarbeit, es bezieht lokales und externes Wissen ein, es beteiligt Personen aus unterschiedlichen Feldern und es versucht, Visionen mit der Frage der Realisierbarkeit
zu verknüpfen. Normalerweise wird der Zeitraum für ein Charrette-Verfahren von einer Woche bis vier Monate angegeben.
Angesichts der Vielzahl und Komplexität der hier angesprochenen Fragestellungen und Problemfelder sollte es eine Reihe dieser Verfahren in Bezug auf die Themen Arbeit, Stadt/Raum und Kunstbegriff geben.

SCHLUSSBEMERKUNG
Nach der Evaluierung durch den Jour Fixe Bildende Kunst soll eine öffentliche Präsentation und Diskussion dieses Konzepts und des angestrebten Dialogprozesses erfolgen. Die Veranstaltung, die von Haben und Brauchen und bbk in Absprache mit der Senatskanzlei — Kulturelle Angelegenheiten nach der Sommerpause organisiert wird, setzt die Teilnahme des amtierenden Kulturstaatssekretärs, Tim Renner voraus, um die Ernsthaftigkeit des eingeschlagenen Weges von Seiten des Senats zu unterstreichen und zu bestätigen.

1. Der Name „Charrette“ ist dem Französischen entlehnt und bedeutet Karren oder Wagen. Im Paris des 19. Jahrhunderts wurden die Arbeiten der Studierenden der Kunstakademie zu Semesterabschluss auf einem Karren zur Akademie gebracht. Wer nicht rechtzeitig fertig war, tätigte noch während der Fahrt die letzten Pinselstriche, zumeist unter reger Anteilnahme der Bevölkerung. Seit den 1990er Jahren wird die Charrette als eine öffentliche Planungsmethode zur Stadt- und Regionalentwicklung mit direkter Beteiligung der BürgerInnen vor allem in den USA angewandt.
Vgl. de.wikipedia.org/wiki/Charrette-Verfahren..


Das gesamte Dokument mit den Anhängen ist hier zu finden
.

 

haben und brauchen - Haben und Brauchen seeks to advocate in the field of art as well as in art’s neighboring occupational fields a platform for discussion and action. The aim is to establish a consciousness and self-concept concerning what distinguishes the forms of artistic production and articulation that have unfolded in Berlin during recent decades and how these forms can be preserved and further developed. more

bbk

berufsverband bildender künstler berlin - With more than two thousand professional artists in all art areas and artistic positions, the association is one of the largest artist organizations in Germany. It is non-partisan and not linked to government. bbk berlins is financed by the contributions of its members alone and thus maintains its independence as an advocate of artist interests. bbk berlins represents the general interests of its occupational group from a professional, social and economic standpoint and implements them with respect to the government and its adminis-trative agencies, private and public exhibitors, as well as galleries, museums, art associations and the art trade. In addition, bbk berlins offers its members the most diverse services in the form of wide-ranging information, advice and support. more


THE ARCHIVE PROJECTS and THEMES of the area of activity "Questioning" 2014

Haben und BrauchenSeptember 2014

THE THEME OF THE MONTH (Sep/Dec 2014): »Concept for a longer-term process of dialogue between independent and institutional actors of contemporary art and the Berlin Senate.«
Haben und Brauchen, berufsverband bildender künstler berlin e.V. (bbk)

Since 2011, the discussion and action platform Haben und Brauchen (to have and to need) questions the living and production conditions for artists and related professionals in Berlin. On May 10, 2011 Haben und Brauchen presented the Kultursenat "A Roadmap for the Development Plan of the Art City of Berlin", the art plan in short. This document pointed to the need to conduct a continuous non-partisan dialogue between the Senate, the independent scene and representatives of Berliner art institutions. Under the title "K2" a dialogue session was held on November 15, 2012, with representatives of all factions of the Berlin contemporary art scene, artists, the independent scene, public institutions and the art market in order to develop a common Leitbild (guideline) for the Arts in Berlin, and to derive fields of action for the cultural funding policy of the Senate. In what follows, the first concept draft of the art plan for a long-term dialogue process is presented, which was concieved in a collective writing process finished in June 2014. (German) more

COPYnPASTEdetail

May 2014

THE PROJECT OF THE MONTH (Mai/Aug 2014): »What about the exploitation rights for knowledge contributions of volunteers in research projects?« Sophie-Isabell Idel.

Do students or citizen scientists who participated in a research project have any exploitation rights? The comparison of different examples like the citizen science project STAR@DUST or the COPY’N’PASTE exhibition and contest of the University of Lüneburg give insight into the current situation in practice. (German) more

This contribution arose from the seminar "Research arts - Research at the interface of art, science and technology", which was held at the Leuphana University, Lüneburg in WS/2013-14.

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January 2014

THE THEME OF THE MONTH (Jan/Apr 2014):
»Transition Formats - How do we share visionens, knowledge and experience?«
Stella Veciana.

Slowly but steadily more and more academics and community activists are self-organizing in Transition Research groups. While engaging in this transformative processes, not only the research contents get questioned, but also the formats of exchange. New »transition formats« are needed and actualy developed in manifold ways at face to face events as well as at online plattforms. (German) more

PROJECTS and THEMES of the area of activity "Questioning" 2013

PetzerFreiheitSeptember 2013

THE THEME OF THE MONTH (Sep/Dec 2013): »Bringing storytelling into life«. Pia Lanzinger’s Aesthetics of Commoning. Stella Veciana in conversation with Pia Lanzinger.

Since the nineties, public participation processes and storytelling are the artistic work strategy of Pia Lanzinger. With her expanded art formats and her creative transfer of diverse methods from the social sciences and humanities into the public sphere, she has applied different levels of participation in a variety of urban and rural contexts. These approaches represent an emergent artistic practice of commoning. (German) more

TresPiezasMay 2013

THE PROJECT OF THE MONTH (Mai/Aug 2013): »Three Pieces for Street Sweepers. From the Invisible to the Visible«. Pia Lanzinger.
In the historic center of Mexico City, three stages were set up on which three performances with barrenderos (street sweepers) took place. The street wheepers, whose usual job is removing the garbage thatt collects in the area, receive as little attention in public space as the problem of refuse itself, which already poses insurmountable obstacles for the city. The performances suspend this tendency to invisibility for a few moments during which the street wheepers, who largely conceptualized their own pieces, present themselves as individuals, with their own perspectives and cultural aspirations. more

MPotrc_dez12
January 2013

THE PROJECT OF THE MONTH (Jan/Apr 2013): The "Shared Space" of the cities - the artistic strategy of Marjetica Potrč. Stella Veciana. - Potrč not only questions our notions of the city but also how we want to live within this "shared space". Furthermore, the artist creates concrete areas of interaction where neighbours can creatively implement their visions for the city. With her projects she raises an artistic strategy from the perspective of the commons, shedding new light upon the "town system" and the "art system". The classic "art object" becomes a "relational object" and the utopian social sculpture of Beuys becomes something useful in the mundane world of the city gardener. This article also discusses what possible questions might become relevant to science. more

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