RESEARCH ARTS
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KOOPERIEREN - um partizipative Prozesse zwischen den "ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen" und
den "ExpertInnen des Alltags" kreativ zu gestalten. Was kann die Research Arts für eine Transformation zu
einer global nachhaltig handelnden Gesellschaft beitragen? Wie können wir zusammenarbeiten?
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INS GESPRÄCH KOMMEN - jeden vierten Monat wird im Bereich KOOPERIEREN ein neues Thema oder Projekt vorgestellt. Sie wollen das THEMA | PROJEKT DES MONATS kommentieren oder hinterfragen? Dann gehen Sie hier zum Blog der RESEARCH ARTS Dialoge. >>

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DAS PROJEKT DES MONATS (Sep/Dez 2013): Das Textbild ERANOS DIALOG.

Das Textbild ERANOS DIALOG. Christiane ten Hoevel und Stella Veciana.

Der Beitrag stellt den ERANOS DIALOG als eine Dialogform vor, die für die Entwicklung inter/transdisziplinärer Projekte anregend sein kann. Eranos war im antiken Griechenland ursprünglich ein Freundschaftsmahl, zu dem jeder Eingeladene etwas beisteuerte. In übertragener Bedeutung ist ein Eranos ein geistiges Fest, zu dem die Eingeladenen Eigenes mitbringen zum Beispiel eine Rede, ein Lied, eine Zeichnung, einen Beitrag welcher Art auch immer, oder auch die Offenheit, beim gemeinsamen Gespräch in der Runde schöpferisch zu improvisieren. Die Gespräche gestalten sich wie ein Minisymposium mit »open space Prinzipien«: die Beiträge reihen sich ohne Zwischendiskussionen wie die Perlen einer Kette aneinander.

Aus dem gemeinsamen geistigen Bestreben des Eranos heraus, entwickelten Christiane ten Hoevel und Stella Veciana miteinander ein experimentelles »Textbild«. Ausgehend von dem Begriff ERANOS DIALOG selbst, wurde jeder Buchstabe mit einem wesentlichen Aspekt aus den gesammelten Erfahrungen beim ERANOS DIALOG verbunden: wie »einfühlen« für »e«, »ruhen« für »r« oder »austauschen« für »a«. Diese Verben wurden wiederum von jeder Künstlerin mit »Handlungsbildern« umschrieben. Aus den Beschreibungen entstanden gemeinsame semantische Schnittmengen. Lineare Verknüpfungen, die unterschiedlich farbig gekennzeichnet sind, eröffnen neue Sinn- und Bedeutungszusammenhänge. Dadurch entsteht ein optisches Gesamtbild eines reichhaltigen wechselseitigen Austausches.

 

 

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Christiane ten Hoevel - Studium der Freien Kunst an der UdK Berlin, Zusatzausbildung als Screendesignerin. Seit 1992 internationale Ausstellungstätigkeit, verschiedene Stipendien im In- und Ausland, seit 2002 Tätigkeit als Dozentin und Professorin an Akademien und Hochschulen. 2013 Gründung mit Prof. Andreas Mayer-Brennenstuhl des Weiterbildungsinstitutes nn-institut. Christiane ten Hoevel lebt und arbeitet in Berlin. mehr

stella veciana

Stella Veciana - Studium der Experimentellen Kunst an der UdK Berlin, Computer Arts an der School of Visual Arts in New York und Kulturpolitik&Management an der Universität Barcelona. Gastprofessur an der Fakultät der Bildenden Künste in Barcelona und Autorin von Online-Mastermodulen beim Postgraduierten Institut von Madrid. 2004 Promotion mit dem Titel Research Arts: die Schnittstelle Kunst, Wissenschaft und Technologie als Wissens- und Handlungsfeld an der Universität Barcelona. mehr



DAS ARCHIV PROJEKTE und THEMEN des Bereiches KOOPERIEREN 2013

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Januar 2013

DAS THEMA DES MONATS (Jan/Apr 2013): »Lowtech« versus »Hightech« Kooperationen: die politisch geladenen Kartoffeln des Víctor Grippo und das umstrittene BMW-Guggenheim Lab in Berlin. Stella Veciana.
In den Siebziger Jahren entwickelte der argentinische Chemiker und Künstler Victor Grippo eine Reihe von »Lowtech-Experimente« mit Kartoffeln als Energiepflanze. Mit der Wahl der Kartoffel hinterfragt er die unterliegenden sozialen, politischen, historischen und wissenschaftlich-technologischen Kontexte dieser Energieexperimente. Heute sind seine aufgeworfenen Fragestellungen und »Lowtech-Modelle« nach wie vor relevant, gerade vor dem Hintergrund der Frage wie die Zusammenarbeit in der internationalen Forschungskooperation mit Schwellen- und Entwicklungsländern aussehen sollte.
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S&T

 

 

 


April 2013

DAS THEMA DES MONATS (Mai/Aug 2013): »Neue Inhalte und Formen der Wissenschaftskommunikation: Das Science&Theatre-Projekt«. Prof. Regine Hengge Science&Theatre ist ein transdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Kunst. Projektpartner sind die Mikro-biologin Prof. Regine Hengge vom Institut für Biologie der Freien Universität Berlin sowie der Theaterregisseur und künstlerische Leiter des English Theatre Berlin, Günther Grosser. Science&Theatre führt Nachwuchswissenschaftler/innen in die sozialen und ethischen Aspekte der Wissenschaft ein, bereitet sie auf ihre zukünftigen Aufgaben auch als Wissenschaftskommunikatoren vor, nützt die Theaterbühne als ein neuartiges Forum für Wissenschaftskommunikation und erschließt im Rahmen von Science Plays neue und aktuelle Inhalte für das zeitgenössische Theater auch in Deutschland. Science&Theatre versteht sich als soziales Labor, in dem auch die Bedingungen und Chancen für Kreativität und Kommunikation in einem langfristig angelegten transdiziplinären Projekt untersucht werden. mehr



 

 

 

 

September 2013

DAS PROJEKT DES MONATS (Sep/Dez 2013): »Das Textbild ERANOS-DIALOG«. Christiane ten Hoevel und Stella Veciana.
Der Beitrag stellt den ERANOS DIALOG als eine Dialogform vor, die für die Entwicklung inter/transdisziplinärer Projekte anregend sein kann. Eranos war im antiken Griechenland ursprünglich ein Freundschaftsmahl, zu dem jeder Eingeladene etwas beisteuerte. In übertragener Bedeutung ist ein Eranos ein geistiges Fest, zu dem die Eingeladenen Eigenes mitbringen zum Beispiel eine Rede, ein Lied, eine Zeichnung, einen Beitrag welcher Art auch immer, oder auch die Offenheit, beim gemeinsamen Gespräch in der Runde schöpferisch zu improvisieren. Aus dem gemeinsamen geistigen Bestreben des Eranos heraus, entwickelten Christiane ten Hoevel und Stella Veciana miteinander ein experimentelles »Textbild«
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